Nachdem Stadtverordnetenvorsteher Gerhard Liese und Bürgermeister Steffen Wernard (beide CDU) über die neuen Möglichkeiten zur Beschlussfassung der städtischen Gremien per Umlaufbeschluss informierten, nutzt die CDU-Fraktion Usingen nun rege diese neuen modernen Kommunikationswege. Nachdem bereits Fraktionssitzungen und interne Besprechungen über Telefonkonferenzen erprobt wurden, traf man sich nun erstmals mittels einer Videokonferenz zur Fraktionssitzung mit rund 20 Teilnehmern.

Eine tolle Möglichkeit, sich mit Bild und Ton auf diesem Wege mit Fraktionsmitgliedern, Ortsbeiräten, Stadträten und dem Bürgermeister zu besprechen, erklärt der CDU-Fraktionsvorsitzende Alexander Jackson.

Besonders erfreulich sei es, zu hören, dass die Stadtverwaltung ebenfalls auf diese Mittel zurückgreift, um ihre Arbeitsfähigkeit aufrechtzuerhalten. So könne die Stadtverwaltung auch in Zeiten der Pandemie weiterhin an wichtigen Projekten arbeiten und gleichzeitig im Sinne der Bürger und Unternehmen ihre Angebote zur Krisenbewältigung ausbauen.

Die CDU-Fraktion werde auch in Zeiten ohne Gremiensitzungen weiterhin inhaltliche Impulse liefern. So habe man bei der digitalen Fraktionssitzung über das weitere Vorgehen bei der Elektrifizierung der Taunusbahn gesprochen. Die Fraktion wolle den Bürgern auch noch die Vorteile der S-Bahn-Verlängerung bis nach Usingen näherbringen. Denn der Ausbau sei ein wichtiger Vorteil für die Qualität der ehemaligen Kreisstadt als Wohn- und Arbeitsstandort.

Ein wichtiges Thema sei auch die laufende Diskussion über die zeitweise Befreiung von den KITA-Gebühren gewesen. Schon heute sei der Bereich der Kinderbetreuung diejenige städtische Leistung, in die am meisten Geld investiert werde. Über vier Millionen Euro gebe die Stadt jährlich für die Kinderbetreuung aus und biete gleichzeitig im Usinger Land günstige Elternbeiträge. Hierauf sei man stolz, denn man wolle Usingen weiterhin als lebenswerten Wohnstandort für Familien erhalten. Gerade deswegen sei es ein wichtiges Signal gewesen, dass sich nun alle Fraktionen in der Usinger Stadtverordnetenversammlung darauf geeinigt haben, die Gebühren für die Zeit der Pandemie nicht zu erheben.

Zuletzt hätte man über Möglichkeiten der weiteren Aufwertung des Usinger Schlossparks gesprochen. Es seien schon tolle Möglichkeiten geschaffen worden in den letzten Jahren, indem der Park deutlich mit großzügigem Spielplatz, Bepflanzung und regelmäßiger Pflege aufgewertet wurde. Nun wollte sich die Fraktion für einen pädagogisch wertvollen Lehrpfad einsetzen, um den wertvollen alten Baumbestand den Besuchern näherzubringen.

Wir sind froh, dass wir in Usingen auf so eine leistungsfähige Stadtverwaltung zählen können, führt Jackson aus und schließt mit den Worten: „Wir danken den vielen Usinger Bürgern, die sich auch in diesen schweren Zeiten für ihre Mitmenschen engagieren. Auch wir werden dies weiterhin tun!“

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